Gute Vorsätze können echt lecker sein

Es gibt Dinge, die sich prima anhören, dann aber gar nicht so toll sind, und andere, die einem erst einmal gar nicht so prickelnd erscheinen, sich dann aber als echtes Highlight entpuppen! Letzteres trifft zum Beispiel auf das Fasten zu – wenn stimmt, was mir erzählt wurde. Auf meiner Liste der Guten Vorsätze hat Saftfasten dieses Jahr daher den ersten Platz ergattert.

Klassiker der Guten Vorsätze

Über Gute Vorsätze kann man vieles sagen – dass sie sich mühelos umsetzen lassen, gehört sicher nicht dazu. Oft sind sie schneller vergessen als überlegt. Da es vielen Menschen so geht, kennst du das sicher auch. Genau wie ich. Daher kam ich auf die Idee, hier ein paar Ideen und Tipps mit dir zu teilen. Doch erst einmal kurz zu den Klassikern der Guten Vorsätze: mehr Sport machen, weniger oder gesünder essen, mit dem Rauchen aufhören, sich mehr Zeit für Freunde, Familie und nicht zuletzt für sich selbst nehmen. Oder auch: häufiger Nein sagen, sich weniger stressen lassen, dankbarer sein, mehr das Hier und Jetzt genießen, mal wieder tanzen gehen. Und? Findest du dich darin wieder?

Erschreckend gesund

Ich zum Beispiel habe mir vorgenommen, ins neue Jahr immer mal wieder ein paar Detox-Tage einzubauen, von Handyfasten bis zu Autofasten. Vor allem aber geht es mir um die Ernährung. Ich möchte mir und meinem Körper etwas Gutes tun. Meine Freunde würden jetzt liebevoll die Augen verdrehen, weil sie finden, dass ich erschreckend gesund lebe, aber ohne die eine oder andere Sünde komme ich ehrlich gesagt nicht durch den Alltag. Außerdem bin ich einfach neugierig und habe Lust, das viel diskutierte Saftfasten einmal selbst auszuprobieren. Schließlich leben wir in einer Zeit, in der auch Partys cool sind, bei denen nicht der Alkohol, sondern das Kokoswasser in Strömen fließt.

Klingt langweilig, ist aber echt lecker!

Doch was hat es mit Detox eigentlich auf sich? Es geht ums Entgiften, so viel ist klar. Durch Obst- und Gemüsesäfte sollen Schadstoffe im Körper gebunden und ausgeschieden werden. Eigentlich kann unser Körper (genauer gesagt Nieren, Leber, Darm und Haut) das sehr gut alleine, aber viel Stress, Umweltgifte und ungesunde Ernährung können ihn überfordern. Ich finde, wir sollten unseren Körper wie einen guten Freund behandeln – denn er ist immer für uns da! Und was macht man, wenn einem Freund etwas zu viel ist? Man hilft ihm. Also nichts wie ran ans Detox-Experiment! Ich bin gespannt.

Das Beste daran ist, dass man neben Wasser und Kräutertee auch frisch zubereitete Obst- und Gemüsesäfte trinken darf, um Stoffwechsel und Verdauung anzuregen. Klingt langweilig, ist aber echt lecker! Ein paar Rezepte habe ich schon ausprobiert, damit ich weiß, was auf mich zukommt, wenn’s ernst wird. Meine Lieblingsdrinks möchte ich gerne mit dir teilen: Orange Power, Apfel-Birnen-Detox und Green Sunshine. Was das Ganze noch schöner macht, sind natürlich Saunabesuche, Massagen und Spaziergänge sowie die begründete Hoffnung, dass ich es nach dem Saftfasten schaffe, nicht so oft zur Schoki zu greifen.

Bleib entspannt

Jetzt zu den versprochenen Tipps. Wer sich wenige, dafür jedoch möglichst konkrete und realistische Ziele setzt, dem fällt die Umsetzung leichter. Logisch. Was unklar oder unrealistisch ist, wird schnell verworfen. Außerdem hilft es, sich die Ziele aufzuschreiben oder anderen zu erzählen, was man vorhat. Vielleicht findest du sogar Verbündete, dann könnt ihr euch gegenseitig motivieren, so mache ich es am liebsten. Was tun, wenn’s nicht so klappt wie geplant? Vor allem nicht gleich aufgeben! Sei freundlich zu dir selbst. Die Gebrüder Wright freuten sich nach jahrelangem Tüfteln über den ersten motorisierten Flug von zwölf Sekunden Dauer! Und nicht vergessen: Das Jahr hat viele Monate, also bleib entspannt, wenn du merkst, dass du im Januar absolut keine Lust auf Gute Vorsätze hast. Der richtige Moment kommt bestimmt. Und die leckeren Säfte schmecken natürlich auch einfach so.